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Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 7,56 brutto EUR 9,00

Heizöl-Preise

(der folgende Text ist Copyright by Futures-Services®)
Neue Strafzölle und Sorgen um Ölnachfrage belasten die Preise ICE Gasoil Oktober Settlement lag am Montag um 17:30 Uhr bei 681,50 Dollar. Das waren +1,50 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 104.100 Kontrakten beim Frontmonat über Durchschnittsniveau. Die fundamentale Ausgangslage wurde am Montagmorgen neutral eingestuft, während die charttechnische Konstellation zumindest leicht bearish gesehen wurde und somit Abwärtstests begünstigte. Zunächst orientierten sich die Ölpreise an ICE und NYMEX allerdings nach oben und wurden dabei von einem anziehenden Euro/Dollar-Kurs gestützt. Das in Dollar gehandelte Öl wurde damit für viele Investoren außerhalb der USA günstiger, sodass Käufe attraktiver wurden. Die Notierungen blieben bis in den Nachmittag hinein fest und testeten dabei die zweite Widerstandslinie, bevor dann doch noch die Gewinnmitnahmen überwogen. Am späten Nachmittag ging es für die Futures nach unten, sodass die erste Unterstützung getestet wurde. Trotz abgenommener Bestände in Cushing (17.09.2018 Ölbestände in Cushing laut Genscape gesunken) wurden das zwischenzeitliche Kursplus im späten Handel wieder ausgepreist, sodass die Notierungen in New York und London letztlich im Bereich ihrer Eröffnungswerte, zum Teil auch leicht darunter, aus dem Handel gingen, siehe auch Tickcharts. Hurrikan-Center: Sturm Isaac hat sich fast aufgelöst Der ehemalige Hurrikan Isaac hat sich in der Karibik südlich von Kuba fast aufgelöst. Scherwinde haben dazu geführt, dass die gestern noch als tropisches Tiefdruckgebiet eingestufte Formation mittlerweile weiter herabgestuft wurde und kaum mehr als ein organisiertes Sturmgebiet zu identifizieren ist. Eine erneute Intensivierung zu einem Tropensturm oder gar Hurrikan gilt als wenig wahrscheinlich, wenngleich dieses Szenario nicht unmöglich ist. Der Sturm stellt unter der aktuellen Entwicklung aber wohl keine Gefahr für die Ölanlagen im Golf von Mexiko dar, auch wenn das Gebiet in den kommenden Tagen in Richtung West-Nordwest auf Texas zu ziehen wird. Trump hat neue Strafzölle angekündigt Dass die neuen Strafzölle gegen China kommen würden, war mehr oder weniger klar. Trump hat nun tatsächlich Warenimporte mit einem Jahresvolumen von insgesamt 200 Mrd. Dollar aus China mit Strafzöllen in Höhe von 10% belegt. Die Implementierung soll bereits am 24. September erfolgen und zum Jahresende noch einmal auf 25% steigen. Damit bleibt die US Regierung bei ihrer Politik von Zuckerbrot und Peitsche, denn parallel führt Finanzminister Steven Mnuchin Gespräche mit Vertretern Chinas und hat diese zu einer neuen Gesprächsrunde eingeladen. Chinas Reaktion auf die neuen Zölle lässt noch auf sich warten. Die Regierung in Peking hatte in der Vergangenheit allerdings angekündigt auf Zölle mit Gegenzöllen zu antworten. Möglich sind Sanktionen auf Importe von US Rohöl, was die USA wohl am härtesten treffen würde, denn China ist der größte Importeur von US Rohöl. Gleichzeitig könnte China die USA doppelt bestrafen und die fehlenden Importe aus den USA mit Einfuhren aus dem Iran ersetzen, womit man auch die Sanktionen gegen Teheran torpedieren würde. Brasilien steigert Ölförderung Der brasilianische Ölkonzern Petrobras ist das am stärksten verschuldete Ölunternehmen der Welt. Der Schuldenberg belief sich nach Unternehmensangaben Ende Juni auf knapp 73,7 Mrd. US Dollar, was allerdings bereits eine Reduzierung von 13% im Vergleich zu Dezember 2017 ist. Ende 2018 sollen die Schulden auf 69 Mrd. Dollar sinken und im kommenden Jahr dann noch einmal um 10 Mrd. Dollar abnehmen. Geschafft werden soll dies zum einen mit dem Verkauf einiger Vermögenswerte, zum anderen aber auch mit der Steigerung der eignen Ölproduktion. Diese soll 2019 zwischen 8% und 10% von momentan 2,1 auf 2,3 Mio. B/T zunehmen, so der Finanzvorstand Rafael Grisolia. Anzahl der US Ölquellen massiv gestiegen Im monatlichen Produktionsbericht der EIA wurde am späten Abend gestern die Prognose für die Förderung in den Schieferölgebieten veröffentlicht. Demnach soll die Produktion im September auf 7,52 Mio. B/T steigen und im Oktober dann 7,59 Mio. B/T betragen. Damit hat die EIA ihre Prognose für September aus dem Vormonat um etwa -0,01 Mio. B/T nach unten korrigiert, was im Vergleich zu August aber noch immer ein Wachstum von etwa +0,09 Mio. B/T ist. Damit befindet sich die US Ölproduktion weiter auf Rekordkurs. Zusammen mit den Produktionszahlen wurde gestern dann auch die Anzahl der gebohrten, aber nicht fertig erschlossenen Ölquellen (DUC) veröffentlicht. Mit einem massiven Anstieg von 238 erreichte der Wert für August mit 8.269 Ölquellen ein neues absolutes Rekordniveau. Die Anzahl für Juli wurde rückwirkend um -3 nach unten korrigiert. Der Wert steigt bereits seit vielen Monaten kontinuierlich und deutet darauf hin, dass die US Ölindustrie ihre Produktion sehr schnell steigern kann. Bei den DUC handelt es sich um Ölquellen, die bereits angebohrt sind und nur noch fertig erschlossen werden müssen. Zum Vergleich: im Januar 2017 lag die Anzahl dieser Reservequellen bei "nur" 5.352. Der kontinuierliche Anstieg der DUC's zeigt auch, dass die Anzahl der aktiven US Ölbohranlagen mehr als ausreichend ist, um weiter für ein Produktionswachstum in der US Schieferölindustrie zu sorgen. Nowak: Alle Optionen liegen auf dem Tisch Ende dieser Woche werden sich Vertreter der OPEC und Russland in Algerien im Rahmen des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) in Algerien treffen. Angesprochen, ob die OPEC und Nicht-OPEC Länder planen würden die Ölförderung anzuheben, entgegnete der russische Energieminister Nowak, dass man die Möglichkeit habe alle möglichen Szenarien zu diskutieren. Damit bleibt also durchaus die Option offen, dass sich die Gemeinschaft aus OPEC und Nicht- OPEC Länder für eine Anhebung der Produktionsmengen aussprechen, um die erwarteten Exportverluste aus Iran und Venezuela zu kompensieren. Unterdessen besteht auch die Absicht die Zusammenarbeit zwischen Russland und OPEC langfristig zu festigen. Dies müsse nicht in einer institutionalisierten Form passieren, so der OPEC Generalsekretär Barkindo, denn es gebe durchaus andere Varianten der ständigen Zusammenarbeit. Besonders mit Blick auf die Nachfrageerwartung bleibe eine weitere Kooperation notwendig, denn auch wenn das Nachfragewachstum aktuell noch robust sei, so gibt es dunkle Wolken am Horizont. Marktlage Die iranischen Ölexporte hatten laut IEA im August um etwa 280.000 B/T abgenommen und lagen damit bei etwa 1,9 Mio. B/T. Insgesamt sind die Exporte in den letzten drei Monaten damit um etwa 580.000 B/T gesunken. Der Iran selbst geht davon aus, dass die Exporte im September nur noch 1,5 Mio. B/T betragen werden, obwohl die Ölexporte erst ab dem 4. November direkt sanktioniert werden sollen. Die sinkende Verfügbarkeit von Rohöl aus dem Iran ist auch das Thema, dass die Ölbörsen in den letzten Monaten dominiert hatte und auf dem momentan hohen Niveau hält. Mit einer deutlichen Produktionssteigerung haben OPEC und Russland dem zwar entgegengewirkt, doch sollte die Ölförderung des Iran tatsächlich auf null sinken, so wie es sich die US Regierung vorstellt, können die übrigen Länder diesen Produktionsrückgang nicht mehr vollständig ausgleichen. Zudem nimmt die Reservekapazität der Ölförderung durch die Produktionssteigerung ab, sodass weitere ungeplante Ausfälle schwer auszugleichen sind, die Risikoprämie steigt und der Markt volatiler wird. Im Bereich der 80 Dollar Brent hat sich jedoch ein Widerstand gebildet, bei dem Trader immer wieder verkaufen und Gewinne aus ihren Long-Positionen mitnehmen. Hintergrund sind die sich andeuteten Probleme bei der Nachfrage, die den Marktteilnemern Sorgenfalten bescheren. Zum einen sind die im Vergleich zum letzten Jahr relativ hohen Preise nicht gerade ein Kaufanreiz, aber vor allem belastet eine Währungskrise in Schwellen- und Entwicklungsländern. Nach den Boom-Jahren deutet sich nun eine Phase des schwächeren Wirtschaftswachstums an. Die Strafzölle der USA gegen China sind zwar eines der prominentesten Probleme, doch viele Währungen haben in diesem Jahr gegenüber dem US Dollar stark abgewertet. Dies macht das Öl für Käufer aus Schwellen- und Entwicklungsländern noch teurer, die in den letzten Jahren den Großteil zum Ölnachfragewachstum beigetragen hatten. Selbst die OPEC sieht die Nachfrageentwicklung mit großer Sorge und plant daher die Zusammenarbeit mit Russland zu verlängern, um die Fördermengen zu kontrollieren. Die Analysten der Commerzbank sehen den Ölmarkt aktuell als "adäquat versorgt" an und gehen im kommenden Jahr wieder von einem Angebotspuffer aus, mit dem mögliche unerwartete Produktionsausfälle wieder leichter absorbiert werden können. Im Fokus der Marktteilnehmer wird vermutlich das JMMC Meeting in Algerien zwischen Russland und einigen OPEC Mitgliedern am Wochenende stehen, bei dem man sich neue Einschätzungen zur aktuellen Lage und mögliche Maßnahmen des Produktionsverbundes erhofft. Die Futures an der ICE und NYMEX haben mit den neuen Strafzöllen der USA und den damit verbundenen Nachfragesorgen im frühen Handel nachgegeben und sind dabei zum Teil unter die Vortagestiefs gerutscht. Da der Euro/Dollar-Kurs seine Gewinne vom Montag halten kann und im Bereich des Vortageshochs notiert, deuten sich im Inland aktuell starke Abwärtspotenziale bei den rechnerischen Preisniveaus für Heizöl und Diesel an. Fundamental neutral Trump kündigt neue Strafzölle für China an. Bestände in Cushing gesunken. Anzahl der US Ölbohranlagen gestiegen. Südkorea und Japan haben iranische Ölimporte vollständig gestoppt. IEA Monatsreport leicht bearish. China und Indien kaufen weniger Öl im Iran. OPEC Monatsreport neutral. Russland hält Produktionssteigerung für möglich. EIA Monatsreport bullish. Nachfragesorgen in Entwicklungsländern nehmen zu. Irans Ölexporte nehmen schneller als gedacht ab. US Handelsstreit mit China und EU. Kontinuierlich sinkende Ölproduktion in Venezuela. Chartanalyse neutral bis bearish Die Linien des Stochastik driften nicht mehr länger auseinander, sodass der Indikator mittlerweile wieder neutral zu interpretieren ist und seine bearishe Wirkung eingebüßt hat. Dafür haben die Notierungen an ICE allerdings ihre Vortagestiefs bereits unterschritten und WTI ist unter GD 7 und 21 gerutscht, siehe auch Chartanalyse. Damit haben sich nun weitere Abwärtspotenziale an den Börsen ergeben. Auch wenn die klaren Impulse der Charttechnik heute Morgen ausbleiben, deuten sich damit Tests nach unten an, zumindest bis in den Bereich der nächsten Unterstützungslinie bei WTI. Sollte diese geknackt werden, würde sich der charttechnische Verkaufsdruck noch einmal deutlich erhöhen. Notierungen im frühen Handel nachgebend Die Ölpreise an ICE und NYMEX geben in den Morgenstunden nach und testen ihre Abwärtsspielräume. An der ICE wurden dabei sogar schon die Vortagestiefs unterschritten. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit über Durchschnittsniveau. Marktteilnehmer warten auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte, auf die wenigen anstehenden Konjunkturdaten (siehe auch Wirtschaftskalender) sowie auf die US Ölbestandsdaten des API am späten Abend um 22:30 Uhr. ICE Gasoil Oktober handelte zuletzt bei 675,25 Dollar, -6,50 Dollar. Verkaufsangebote bei 675,25 Dollar, Kaufinteresse bei 675,00 Dollar. ICE Brent handelt bei 77,58 Dollar, das sind -0,47 Dollar zum Schluss Montag. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -0,60 bis -0,80 Euro/100l zu Montagvormittag erwartet
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