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Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 5,88 brutto EUR 7,00

Heizöl-Preise

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IEA und Charttechnik leiten Abwärtskorrektur ein – Starke Preisnachlässe erwartet ICE Gasoil Dezember Settlement lag am Dienstag um 17:30 Uhr bei 550,50 Dollar. Das waren -14,75 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 101.500 Kontrakten beim Frontmonat über Durchschnittsniveau. Die fundamentale Ausgangslage am Dienstagmorgen war neutral einzustufen. Der OPEC Monatsreport von Montag war zwar bullish einzustufen, die IEA kündigte allerdings einen neuen US Schieferölboom an, während die Charttechnik mit einer leicht bearishen Ausrichtung Abwärtstests andeutete. Trader warteten allerdings noch auf den IEA Monatsreport, der am späten Vormittag bekanntgegeben wurde. Der Bericht fiel unterm Strich bearish aus, da die Ölnachfrageprognose für 2017 und 2018 nach unten korrigiert wurde. Der Markt reagierte allerdings zunächst nicht auf diese Meldung und blieb bis in den späten Nachmittag hinein oberhalb der ersten Unterstützungen. Erst im US Handel gaben die Preise an ICE und NYMEX dann nach und fielen unter die Vortagestiefs zurück. Der RSI rutschte unter die 70%-Linie und generierte damit ein technisches Verkaufssignal, sodass der Verkaufsdruck stark anstieg. Die Ölpreise fielen bis in den Abend hinein deutlich, nachdem eine Abwärtskorrektur in den letzten Tagen immer wahrscheinlicher wurde. Da der Preisrückgang erst am späten Nachmittag stattfand, zeigte sich dieser nicht in den Erhebungs- und Abrechnungspreisen. Unser RPI Regio-Preis-Index deutete allerdings bereits unmittelbar mit der Reaktion an den Börsen erhebliche Abwärtsspielräume bei den rechnerischen Inlandspreisen an, die sich durch den anziehenden Euro/Dollar- Kurs zusätzlich verstärkten. Die Notierungen an den Ölbörsen in London und New York zogen in der Nacht zwar noch einmal kurzzeitig an, gaben dann allerdings wieder nach und gingen im Bereich ihrer Tagestiefs aus dem Handel, siehe auch Tickcharts. US Ölbestandsveränderungen API Bei gestiegenen Rohölvorräten nahmen auf die Benzinbestände zu, während die Destillatevorräte abnahmen. Die US Ölbestandsveränderungen der abgelaufenen Berichtswoche nach Version des API in der Übersicht: in Mio Barrel Rohöl Destillate Benzin Raffinerie Cushing Erwartung: 14.11. -1,4 -0,5 -1,1 +0,9% API: 14.11. +6,5 -2,5 +2,4 -1,8 Die vom API gemeldeten Bestandsveränderungen sind überraschend bearish. Vor allem die starken Aufbauten beim Rohöl stehen in einem krassen Gegensatz zu den erwarteten Abbauten. Aber auch bei Benzin sind die Aufbauten unerwartet und haben einen bearishen Einfluss. Die Abbauten bei den Destillaten sind zwar bullish, stehen allerdings im Schatten der anderen Werte, denn unterm Strich haben die Gesamtbestände über alle drei Kategorien hinweg um +6,4 Mio. B/T zugenommen. Dies ist gegen den Trend der letzten Wochen, in denen die Gesamtvorräte kontinuierlich sanken. Marktteilnehmer warten nun noch auf die US Ölbestandsdaten des DOE heute Nachmittag um 16:30 Uhr. Eine Bestätigung der unerwartet deutlichen Bestandsaufbauten bei Rohöl würde die Preise an den Ölbörsen sicherlich belasten. Neben den reinen Bestandsänderungen werden die DOE Zahlen auch Daten zur Nachfrage, Importe, Exporte und zur Rohölproduktion beinhalten. Russland von Verlängerung der Produktionskürzungen nicht überzeugt Russland ist der weltweit größte Ölproduzent und damit auch der wichtigste Partner der OPEC, wenn es um die koordinierte Kürzung des Ölangebots geht. Der bis Ende März noch laufende Deal ca. 1,8 Mio. B/T vom Markt zu nehmen soll frühzeitig verlängert werden - so stellt es sich zumindest die OPEC vor. Auch Russlands Präsident Putin hatte im letzten Monat noch gesagt, dass man sich an einer Verlängerung beteiligen könne. Aus Moskau kommen nun aber Meldungen, dass es der OPEC noch nicht gelungen sei Russland von einer Fortführung der Produktionskürzungen zu überzeugen. Auf russischer Seite soll demnach noch offen sein, ob man beim Treffen der OPEC am 30. November in Wien überhaupt einer Verlängerung zustimmen wird. Für die Russen könnte ein Abkommen Ende November als zu früh empfunden werden, da der aktuelle Deal ja noch bis Ende März 2018 läuft. Auch sei die Laufzeit eines neuen Deals noch unklar, heißt es. Vor allem die Chefs der russischen Ölfirmen seien skeptisch. Lukoil Vorstandsvorsitzender, Vagit Alekperov sagte letzten Monat, dass das Abkommen auslaufen sollte, wenn die Preise 60 Dollar erreichen. Brent handelte zuletzt, selbst mit der gestrigen Abwärtskorrektur, bei etwa 61,35 Dollar und damit deutlich über der von Lukoil genannten Schmerzgrenze. Der Vorstandsvorsitzende der Rosneft, Igor Sechin, warnt unterdessen, dass die hohen Preise der US Schieferölindustrie wieder einen Schub geben, die mit ihrer zusätzlichen Produktion die Bemühungen der Produktionsbegrenzungen untergraben würden. Eine Verlängerung des Abkommens zur Produktionskürzung bis Ende 2018, wie es die meisten Marktteilnehmer bereits eingepreist haben, ist damit scheinbar noch längst nicht in trockenen Tüchern. Heute sollen sich Vertreter der russischen Regierung und der Ölunternehmen in Moskau zu dem Thema hinter geschlossenen Türen beraten, so die russischen Informanten, die namentlich nicht genannt werden wollten, da die Informationen eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Marktlage Lange wartete man an den Ölbörsen auf eine Abwärtskorrektur, nachdem die Preise zuletzt immer neue Sphären und 2-Jahreshochs markiert hatten. Der technische Verkaufsdruck nahm immer weiter zu und auch die Tendenz zu Gewinnmitnahmen aus Long-Positionen. Experten und Analysten hatten in den letzten Tagen vermehrt darauf hingewiesen, dass Preise oberhalb der 60 Dollar langfristig wohl nicht haltbar und eine Gegenbewegung daher überfällig sei. Auch wenn der Markt zunächst nicht unmittelbar auf den bearishen IEA Monatsbericht reagierte, gilt dieser für viele Trader als der Tropfen, der das Fass schließlich zum überlaufen brachte. In diesem Jahr hatte die IEA die Prognose zur Ölnachfrage immer wieder nach oben korrigiert und nun zum ersten Mal gesenkt. In 2017 rechnet man "nur noch" mit einem Nachfragewachstum von 1,5 und in 2018 mit 1,3 Mio. B/T. Zwar hat die IEA auch das Wachstum des Ölangebots von nicht OPEC Ländern 2018 um -0,1 Mio. B/T gesenkt, mit 1,4 Mio. B/T soll dieses allerdings stärker als die Nachfrage zulegen. Dies bedeutet nichts anderes, als dass die Länder außerhalb der OPEC die zusätzliche Nachfrage 2018 vollständig bedienen werden und dann noch eine Produktion von ca. 0,1 Mio. B/T überschüssig bleibt. Die IEA geht daher davon aus, dass die Marktlage 2018 weniger knapp sein und die globalen Ölbestände nicht weiter sinken werden. Vor allem zum Jahresanfang soll die Überversorgung mit +0,6 Mio. B/T im ersten Quartal und mit +0,2 Mio. B/T im zweiten Quartal den Markt unter Druck setzen. Mit diesem Ausblick sind weitere Aufwärtsbewegungen an den Ölbörsen vom aktuellen Niveau aus mehr als unwahrscheinlich, weshalb Trader gestern Nachmittag begonnen hatten Gewinne aus ihren Long-Positionen mitzunehmen. Auch die bereits von vielen Marktteilnehmern erwartete Verlängerung des Produktionsabkommens zwischen OPEC und Nicht-OPEC Ländern scheint bei den hohen Ölpreisen für den 30. November auf der Kippe zu stehen. Für Russland kommt ein Deal vier Monate vor Ende des laufenden Abkommens scheinbar zu früh und in den USA hatte die IEA erst diese Woche ihre Erwartungen zur US Schieferölproduktion massiv nach oben korrigiert (14.11.17 IEA rechnet mit US Schieferölboom). Wie lange und stark Gewinnmitnahmen ausfallen ist immer schwierig vorherzusagen. Da die meisten Experten jedoch den Durchschnittspreis Brent 2018 im Bereich von ca. 55 Dollar prognostizieren und die niedrigsten Preise in der ersten Jahreshälfte 2018 erwartet werden, könnten die nun eingeleiteten Gewinnmitnahmen Brent eventuell wieder unter 60 Dollar drücken. Die Futures an ICE und NYMEX bleiben nach den gestrigen Kursverlusten im Bereich der Vortagestiefs. Der Euro/Dollar-Kurs kletterte gleichzeitig auf ein neues Monatshoch und startet heute ebenfalls wenig verändert in den Tag. Für die Inlandspreise bedeutet dies rechnerisch massive Abwärtspotenziale bei Heizöl, Diesel und Benzin. Fundamental neutral bis bearish US Ölbestandsdaten API bearish. IEA Monatsreport bearish. Russland: Verlängerung der Produktionskürzung noch offen. OPEC Monatsreport bullish. IEA kündigt US Schieferölboom an. Anzahl der aktiven US Ölbohranlagen gestiegen. Mildes Winterwetter in den USA. EIA Monatsreport mit bearisher Wirkung. OPEC korrigiert US Schieferölproduktion nach oben. Spannungen zwischen Saudi-Arabien und Iran spitzen sich zu. Verhaftungswelle in Saudi-Arabien bullish. Nigerianische Rebellen kündigen Waffenstillstand. OPEC Ölproduktion Oktober offenbar gesunken. Verlängerung der Produktionskürzungen wahrscheinlich. Trump bestätigt Iran nicht die Einhaltung des Atomabkommens. Chartanalyse bearish Die Linien des Stochastik behalten weiter ihren bearishen Einfluss, nachdem diese noch nicht wieder zusammenlaufen und unter die 50%-Linie gerutscht sind. Die Wirkung nimmt allerdings ab, nachdem das eigentliche Verkaufssignal bereits letzte Woche generiert wurde. Der RSI hatte gestern ein Verkaufssignal generiert, nachdem er unter die 70%-Triggerlinie rutschte, siehe auch Chartanalyse. Die Verkaufsimpulse von Stochastik und RSI sind nicht mehr frisch und mit der gestrigen Abwärtskorrektur wurde auch sicherlich bereits ein erheblicher Anteil des Abwärtspotenzials ausgenutzt. Die Notierungen haben sich damit aber dennoch Abwärtspotenziale geschaffen und ein Test des GD 21 scheint im Bereich des Möglichen zu sein. Ein neues Verkaufssignal würde der Durchbruch der Vortagestiefs generieren. Auch wenn die Wirkung von Stochastik und RSI bereits etwas abnimmt, nehmen wir aus rein charttechnischer Perspektive heute Morgen dennoch einen zunächst bearishen Standpunkt ein, da ein weiterer Abwärtstest wahrscheinlicher als eine Aufwärtsbewegung erscheint. Notierungen im frühen Handel unverändert Nach den Verlusten vom Vortag bleiben die Futures auf niedrigem Niveau im Bereich der Vortagestiefs. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit über Durchschnittsniveau. Marktteilnehmer warten nun auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte, auf die anstehenden Konjunkturdaten (siehe auch Wirtschaftskalender). ICE Gasoil Dezember handelte zuletzt bei 551,00 Dollar, +0,50 Dollar. Das liegt unterhalb der rechnerischen Erwartung. Verkaufsangebote bei 551,00 Dollar, Kaufinteresse bei 550,75 Dollar. ICE Brent handelt bei 61,43 Dollar, das sind -0,78 Dollar zum Schluss Dienstag. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -1,00 bis -1,20 Euro/100l zu Dienstagvormittag erwartet
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