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Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 5,88 brutto EUR 7,00

Heizöl-Preise

(der folgende Text ist Copyright by Futures-Services®)
Futures im roten Bereich – WTI löst Aufwärtstrend nach unten auf ICE Gasoil Februar Settlement lag am Donnerstag um 17:30 Uhr bei 611,75 Dollar. Das waren ±0,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 95.000 Kontrakten beim Frontmonat über Durchschnittsniveau. Während die fundamentale Konstellation mit den vom API gemeldeten deutlichen Abbauten bei den US Rohölbeständen am Mittwochmorgen noch leicht bullish einzustufen war, deutete die Charttechnik mit der leicht bearishen Konstellation Tests der Unterstützungsbereiche an. Im Laufe des Vormittags gaben die Ölpreise an ICE und NYMEX bis in den Bereich der ersten Unterstützung nach, wobei die Inlandspreise, durch das im Vergleich zum Vortag höhere Niveau, zunächst leicht anzogen. Der OPEC Monatsbericht verpasste es klare Impulse zu setzen, da die Marktlage zwar weniger knapp als bisher eingeschätzt wird, sich für 2018 insgesamt aber weiter eine Unterversorgung ergibt. Alls die erste Unterstützung am frühen Nachmittag jedoch durchbrochen wurde, deuteten sich über unseren RPI Regio-Preis-Index bei den rechnerischen Inlandspreisen erste Preisnachlässe an. Mit den DOE Bestandsdaten ging es durch die bullishen Abbauten dann wieder zurück nach oben, sodass die Futures an ICE und NYMEX nur noch mit einem kleinen Minus aus dem Handel gingen, siehe auch Tickcharts. US Ölbestandsveränderungen Bei einer gesunkenen Raffinerieauslastung nahmen die Rohöl und Destillatebestände ab, während bei den Benzinvorräten Aufbauten registriert wurden. Die US Ölbestandsveränderungen der abgelaufenen Berichtswoche in der Übersicht: in Mio Barrel Rohöl Destillate Benzin Raffinerie Cushing Erwartung: 17.01. -2,3 +0,1 +2,6 -0,7% API: 17.01. -5,1 +0,6 +1,8 -3,9 DOE: 18.01. -6,9 -3,9 +3,6 -2,3% -4,2 Die abnehmende Raffinerieauslastung ist zu Jahresbeginn normal, da die Anlagenbetreiber sich auf die saisonal sinkende Nachfrage einstellen und Wartungsarbeiten beginnen. Zudem wird zum Jahreswechsel die Auslastung aus bilanzpolitischen Gründen oft künstlich angehoben, was nun wieder korrigiert wird. Der vom DOE gemeldete Rückgang ist dennoch deutlich umfangreicher als erwartet und sollte zu einem geringeren Rohölbedarf führen. Die Rohölbestände schrumpften dennoch enorm, vor allem in Cushing, Oklahoma, und liegen mit nur noch etwa 412,65 Mio. Barrel auf dem niedrigsten Stand zu dieser Jahreszeit seit drei Jahren. Die Rohölvorräte befinden sich in den US damit auch unter dem 5 Jahresdurchschnitt von ca. 420 Mio. Barrel. Die Abbauten entstehen trotz des Anstiegs der Importe um +0,292 Mio. B/T (Gesamtwoche: +2,0 Mio. Barrel), denen um +0,234 Mio. B/T (Gesamtwoche: +1,6 Mio. Barrel) höhere Exporte gegenüber stehen. Bei der US Rohölförderung wurde ein starker Anstieg von +258.000 auf 9,78 Mio. B/T beobachtet. Nach dem Rückgang von etwa -290.000 B/T in der Vorwoche ist eine Aufwärtskorrektur allerdings zu erwarten gewesen, wenngleich noch nicht der gesamte Rückgang aufgeholt wurde. Bei den Produkten stieg die Nachfrage um +0,17 auf 20,81 Mio. B/T an, was ein sehr solides Niveau ist. Vor allem bei den Destillaten wurde ein Nachfrageschub von +1,083 Mio. B/T gemeldet. Dies ist auf den höheren Bedarf durch den Wintereinbruch in weiten Teilen des Landes zum Jahresanfang zurückzuführen, da Heizöl zu den Destillaten zählt. Die Bestände in dieser Kategorie nahm daher auch deutlich ab, was ebenfalls ein stützender Impuls ist. Die Benzinnachfrage sank dagegen um -0,146 Mio. B/T, was zu einem höher als erwarteten Bestandsanstieg in dieser Kategorie führte, der zu dieser Jahreszeit allerdings weniger relevant ist. Unterm Strich fielen die US Ölbestandsveränderungen bullish aus. Allerdings dürfte der Einfluss zeitlich begrenzt sein, denn die hohen Abbauten den Destillaten sind durch die Wetterlage temporär. Die niedrigen Rohölbestände sind dennoch etwas Besorgnis erregend, während die höhere US Ölförderung durchaus den Schluss zulässt, dass diese im kommenden Monat eventuell tatsächlich die 10 Mio. B/T Marke knacken könnte. UBS: US Ölförderung ist größte Gefahr für hohe Preisniveaus Geht es um die größte Gefahr für die aktuell hohen Ölpreise, so nennt UBS Analyst Dominic Schneider die US Schieferölproduktion, bzw. generell die Ölförderung außerhalb der OPEC. Seiner Einschätzung nach werde diese im laufenden Jahr um etwa 1,9 Mio. B/T zulegen, wobei die Schieferölindustrie den Großteil dazu beisteuern wird. Insgesamt könnte das weltweite Ölangebot sogar um über 2 Mio. B/T zulegen, denn von der OPEC sei zu erwarten, dass die Produktionskürzungen wahrscheinlich reduziert werden, was zusätzliche Barrel auf den Markt bringen werde. Angesichts der knapperen Marktlage in diesem Jahr sei der Preisanstieg bisher nachvollziehbar, wenngleich das Preisniveau höher als erwartet ist, so Schneider. Aktuell scheint der Anstieg auch OK zu sein, doch betrachtet man den Markt etwas langfristiger, so werden die Trader realisieren, dass mit der zunehmenden Ölproduktion der Preisdruck wächst. In Januar und Februar werde die US Ölförderung alleine jeweils um etwa 100.000 B/T zulegen, während sich die Nachfrage saisonal abschwächt. Für Schneider ist der Ausblick für die Ölpreise daher klar bearish. OPEC Exporte zum Jahresanfang gestiegen Die Rohölexporte sind in den ersten zwei Wochen des Januar stark gestiegen. Dies geht auf Schiffsverkehrsdaten des Dienstleisters Kpler zurück. Exporte über Öltanker nahmen demnach im Vergleich zum Dezember um etwa 2,28 Mio. B/T zu und lagen damit bei 26,9 Mio. B/T. Große Anstiege der Exportvolumen wurden unter anderem aus dem Irak registriert, wo die Ausfuhren um 225.000 B/T zunahmen, sowie aus Nigeria. Das Land exportierte über 2 Mio. B/T, was mehr als die offizielle Produktionsmenge des Landes ist und einem Anstieg von 268.000 B/P entspricht. Marktlage Die Versorgungslage war in der zweiten Jahreshälfte deutlich knapper als noch in der ersten Hälfte des abgelaufenen Jahres. Die hohen Preise an den Ölbörsen ließen sich zum Teil auch durch geopolitische Risiken begründen, deren Einfluss mit den abnehmenden Lagerbeständen zunimmt. Zu Jahresbeginn ist allerdings mit einer saisonalen Nachfrageschwäche zu rechnen, die sich bisher jedoch nicht in den Preisen widerspiegelte. Analysten sehen den Markt bereits seit Wochen als überhitzt an und rechnen mit einer Korrekturbewegung. Momentan sinken die Rohölbestände jedoch kontinuierlich, was die Abwärtspotenziale aus fundamentaler Sicht einschränkt. Trader werden nun vermehrt darauf achten, wie sich der Markt im Jahresverlauf entwickeln wird. Vor allem das erwartete starke Wachstum der Ölproduktion außerhalb der OEPC wird dabei ein wichtiger Faktor sein. Hohe Preise ermöglichen Investitionen in die Förderung, was jedoch erst zeitverzögert das physische Angebot erhöht. Steigt das Angebot stärker als die Nachfrage, könnte 2018 wieder eine Überversorgung entstehen, bleibt das Nachfragewachstum jedoch größer, werden die Bestände weiter sinken und die Preise auf relativ hohem Niveau halten. Die OPEC schätzt in ihrem aktuellen Monatsbericht von gestern das Nachfragewachstum der Nicht-OPEC Länder stärker als zuletzt ein. Das Kartell geht dennoch weiter davon aus, dass die Nachfrage stärker als das Angebot wächst, sodass der Markt weiter in einem Defizit bleiben wird. Erste Analysten melden sich allerdings bereits zu Wort, dass die OPEC das Potenzial des Angebots unterschätze. Caroline Bain, von Capital Economics, rechnet damit, dass das Angebot deutlich stärker als vom Kartell angegeben wachsen wird und sieht in 2018 eine Überversorgung, sollten die übrigen Bedingungen unverändert bleiben. Die OPEC müsste die Kürzungen verstärken, wenn sie ihr Ziel erreichen will die OECD Bestände auf den 5-Jahresdurchschnitt zu drücken. Auch die UBS rechnet man im Vergleich zur OPEC Prognose mit einem deutlich stärkeren Produktionswachstum der Nicht-OPEC Ländern im laufenden Jahr. Das Wachstum wird auf etwa 1,9 Mio. B/T geschätzt. Die OPEC rechnet lediglich mit einem Angebotswachstum von +1,15 Mio. B/T. Die EIA ging in ihrem Monatsbericht letzte Woche von einem Produktionsschub der Nicht- OPEC Länder von sogar +2,16 Mio. B/T aus. Börsianer warten nun noch auf den Bericht der IEA, der im Laufe des heutigen Vormittags veröffentlicht wird und unter den Monatsreports für gewöhnlich den größten Einfluss auf den Markt hat. Die Futures an den Ölbörsen gaben im frühen Handel heute Morgen deutlich nach, da die Meldung zu gestiegenen Exporten der OPEC in den ersten zwei Januarwochen sowie die als überhitzt geltende Marktlage belastet. Der Euro/Dollar-Kurs bleibt gleichzeitig fest, sodass sich in den Morgenstunden für Heizöl, Diesel und Benzin aktuell mäßige Preissenkungen andeuten. Fundamental neutral US Ölbestandsveränderungen DOE bullish. OPEC Rohölexporte Anfang Januar stark gestiegen. OPEC Monatsbericht neutral. Nigeria: Neue Anschläge auf Ölindustrie angekündigt. Venezolanische Ölproduktion sinkt kontinuierlich. Politische Proteste im Iran. Saisonal schwache Ölnachfrage erwartet. IEA kündigt US Schieferölboom an. Chartanalyse bearish Der steile Aufwärtstrend, der sich Mitte Dezember bildete, wurde nun nach unten aufgelöst. WTI schloss gestern Abend knapp unterhalb der GD 7 Linie, womit diese als nachhaltig durchbrochen angesehen wird. Dies eröffnet Abwärtsspielräume, die durch die Futures heute Morgen auch prompt genutzt wurden. Der Stochastik fällt unter die 50%-Linie und bestätigt damit seinen bearishen Einfluss, der allerdings abnimmt, da die Linien des Indikators nicht mehr länger auseinanderdriften. Der RSI rutscht dafür bei WTI unter die 70%-Linie und ist somit bearish, siehe auch Chartanalyse. Mit dem Ende des Aufwärtstrends der letzten Wochen haben sich Abwärtsspielräume geschaffen, die bis in den Bereich des GD 21 reichen können. Zwar hat das Verkaufssignal des Stochastik etwas an Einfluss verloren, das Unterschreiten der Vortagestiefs sorgt nun allerdings für weitere Abwärtspotenziale, sodass wir aus rein charttechnischer Perspektive eine bearishe Haltung einnehmen. Notierungen im frühen Handel weicher Die Futures an den Ölbörsen geben nach Handelsauftakt zunächst stark nach und rutschen unter die Vortagestiefs. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit bei einem Vielfachen über Durchschnittsniveau, wobei sich das Handelsinteresse bei WTI bereits auf den ersten Folgemonat verschiebt. Marktteilnehmer warten nun auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte, auf die anstehenden Konjunkturdaten (siehe auch Wirtschaftskalender) sowie auf IEA Monatsreport und den Baker Hughes Bericht zur Anzahl der aktiven US Ölbohranlagen am späten Abend. ICE Gasoil Februar handelte zuletzt bei 607,50 Dollar, -4,25 Dollar. Verkaufsangebote bei 607,50 Dollar, Kaufinteresse bei 607,25 Dollar. ICE Brent handelt bei 68,64 Dollar, das sind -0,67 Dollar zum Schluss Donnerstag. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -0,40 bis -0,55 Euro/100l zu Donnerstagvormittag erwartet
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