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Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 5,88 brutto EUR 7,00

Heizöl-Preise

(der folgende Text ist Copyright by Futures-Services®)
Futures klettern auf neue 3,5 Jahreshochs – Bullishe DOE Daten stützen die Preisniveaus ICE Gasoil Mai Settlement lag am Mittwoch um 17:30 Uhr bei 639,25 Dollar. Das waren +11,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 100.700 Kontrakten beim Frontmonat weit über Durchschnittsniveau. Am Mittwochmorgen blieb die fundamental und charttechnische Ausgangssituation neutral, da es keine klaren Impulse in die ein oder andere Richtung gab. Bis zum frühen Nachmittag blieben die Futures an ICE und NYMEX daher in einer relativ engen Handelsspanne zwischen erster Unterstützung und erstem Widerstand. Stützend wirkte sich Meldung aus der Türkei aus, wonach das Verladeterminal in Ceyhan vorübergehend geschlossen wurde (18.04.18 Ceyhan Ölexport- Terminal angeblich vorübergehend geschlossen). Auch die API Zahlen von Dienstagnacht wurden bullish interpretiert, sodass sich vor den DOE Zahlen allmählich das Aufwärtspotenzial durchsetzte. Mit dem Bericht zu den US Ölbeständen um 16:30 Uhr machten die Futures dann schließlich noch einmal einen Satz nach oben, wenngleich sie den Preissprung zunächst nicht halten konnten. In den Abendstunden blieb es dann schließlich aber bei der festen Tendenz, sodass die Notierungen an ICE und NYMEX neue 3,5 Jahreshochs markierten und auch in diesen Bereichen aus dem Handel gingen, siehe auch Tickcharts. US Ölbestandsveränderungen Bei einer rückläufigen Raffinerieauslastung sind die Rohölbestände gesunken und auch die Produktvorräte für Benzin und Diesel haben abgenommen. Die US Ölbestandsveränderungen zur abgelaufenen Berichtswoche in der Übersicht: in Mio Barrel Rohöl Destillate Benzin Raffinerie Cushing Erwartung: 17.04. -0,2 -0,5 -0,9 +0,1% API: 17.04. -1,0 -0,9 -2,5 -1,0 DOE: 18.04. -1,1 -3,1 -3,0 -1,1% -1,1 Die Raffinerieauslastung hat – etwas untypisch für diese Jahreszeit – abgenommen. Eigentlich steigt die Auslastung nun wieder, da die Betreiber ihre saisonalen Wartungsarbeiten beenden, doch viele hatten schon früh im Jahr die Auslastung hochgefahren, sodass der Rückgang zwar überraschend ist, die Rohölverarbeitung damit aber auf relativ hohem Niveau liegt. Die landesweiten Rohölbestände sind um -1,1 Mio. Barrel gesunken, wobei die Abbauten vor allem in der Region Cushing, Oklahoma, registriert wurden, sodass sich für den Rest der USA kaum eine Bestandsveränderung ergab. Dennoch ist die geringere Rohölverfügbarkeit als ein bullisher Faktor zu sehen. Einen Anteil an den gesunkenen Ölbeständen hat aber sicherlich auch die Entwicklung bei den Importen, die um -0,720 Mio. B/T abnahmen (Gesamtwoche: -5,0 Mio. Barrel) und die Exporte, die um +0,544 Mio. B/T zunahmen (Gesamtwoche: +3,8 Mio. Barrel). Dies dämpft den bullishen Einfluss bei der Rohölbestandsentwicklung. Die hohe Verarbeitung der Raffinerien sorgt in der Regel für zunehmende Produktbestände, doch bei Benzin und Destillaten fielen die Vorräte stärker als vom API gemeldet. Die Nachfrage nach Destillaten nahm mit +0,186 Mio. B/T ebenso zu wie der Benzinbedarf, der um +0,584 Mio. B/T anstieg. Damit liegt der Verbrauch dieser Produkte über dem Niveau vom gleichen Zeitraum im letzten Jahr. Auch der Gesamtbedarf über alle Produktkategorien hinweg nahm um +1,6 auf 21,4 Mio. B/T zu und liegt damit auf einem beachtlich hohen Niveau. Die US Rohölförderung legte in der Berichtswoche ebenfalls zu, stieg mit +15.000 B/T allerdings deutlich langsamer als erwartet und in den Vorwochen beobachtet. Mit 10,54 Mio. B/T erreichte die Förderung dennoch ein neues Rekordhoch. Doch einen großen Einfluss hatte dies nicht bei der Interpretation des Berichts, denn mit den Abbauten bei Rohöl und Produkten fielen auch die Gesamtbestände der USA um -10,6 Mio. Barrel. Der Report des DOE war damit unterm Strich so bullish wie er nur sein konnte. Steigende Nachfrage, sinkende Bestände, während die Ölförderung nur geringfügig zulegte, sorgen für klare Verhältnisse und ließen die Preise an den Ölbörsen letztlich anziehen. OPEC wird am Freitag Verlängerung besprechen An diesem Freitag hält die OPEC mit Vertretern der Nicht-OPEC Länder, die sich an den Produktionskürzungen beteiligen, ein Meeting ab. Bei dem JMMC (Joint Ministerial Monitoring Committee) wird neben der Einhaltung der Quoten auch die weitere Strategie des Kartells besprochen, wenngleich die Entscheidung über den Fortgang beim offiziellen Meeting im Juni gefällt wird. Bei dem nun anstehenden Treffen wird eine Exit-Strategie der OPEC noch nicht auf der Agenda stehen, auch wenn das Bestandsziel des Kartells offenbar bereits erreicht ist. Vielmehr werde man die Verlängerung der Kürzungen thematisieren. Der Ölminister der Vereinten Arabischen Emirate geht von einer unveränderten Kürzung bis Jahresende aus sowie von einer möglichen Verlängerung der Regulierung des Angebots in 2019 aus. Das die Preise dabei zu schnell steigen würden, sieht er nicht als eine erhebliche Gefahr. Vielmehr sehe er die gravierenden Unterinvestitionen der Jahre 2015 und 2016 als Problem, die dazu führen könnten, dass das Ölangebot in den kommenden Jahren nicht mit der Nachfrage Schritthalten könne. Produktionswachstum bei US Schieferöl überschätzt? Alle rechnen mit einem weiter schnellen Ausbau der Ölförderung in den US Schieferölgebieten. Doch das rasante Wachstum könnte laut Experten ausgebremst werden. In der Region werden Materialien und Arbeitskräfte knapp, um das immer schneller voranschreitenden Wachstum aufrecht zu erhalten. Zum Teil werden Arbeiter von außerhalb eingefahren und in großen Sammelunterkünften untergebracht, was die Kosten der Produktion steigen lässt. Doch nicht nur beim Material und den Arbeitskräften gibt es Engpässe, auch der Abtransport des geförderten Öls könne problematisch werden. Die Ölförderung im Permian Becken soll binnen zwei Jahren von 3 auf 4 Mio. B/T wachsen und sich bis 2023 etwa verdoppeln. Solche Wachstumsraten sind bei einer derart großen Ölförderung schwierig, denn es müssen auch Kapazitäten geschaffen werden um das Öl abzutransportieren. Kritiker sehen in dieser Konstellation noch ein erhebliches Problem beim Produktionswachstum der USA, dass die Entwicklung möglicher Weise stärker bremsen könnte, als man es bisher wahrgenommen hat. Marktlage Die OPEC scheint bisher keinen Gedanken daran zu verschwenden die Produktionskürzungen zurückzufahren, obwohl man das eigentlich gesetzte Ziel, die OECD Bestände auf das 5 Jahresdurchschnittsniveau zu drücken, schon erreicht hat, bzw. kurz davorsteht. Marktteilnehmer warnen vor einer zu starken Verknappung, mit der sich ein Angebotsdefizit ergeben könnte, was die Preise selbstredend hoch halten würde. Aus Kreisen der OPEC hörte man zuletzt immer wieder, dass man auch eine solche Phase hinnehmen müsse, wenn es denn dazu beitrage den Markt langfristig in ein Gleichgewicht zu bringen. Statt einer Exit-Strategie stehen die Zeichen daher wohl auf eine Weiterführung der Kürzungen bis Ende 2018 und eine weitere Zusammenarbeit darüber hinaus. Informanten aus Saudi-Arabien berichten sogar, dass der größte Produzent der OPEC mit einem Ölpreis von 80 oder sogar 100 Dollar glücklich wäre. Auch wenn diese Information von offizieller Seite bislang nicht bestätigt ist, so deuten die Äußerungen der OPEC in den letzten Wochen vermehrt daraufhin, dass das Bestandsziel nicht mehr das Wichtigste für das Kartell ist, sondern vor allem auch das Preisniveau eine zunehmende Rolle spielt. Insgesamt ist die Stimmung am Markt nach den DOE Zahlen von gestern wieder tendenziell bullish. Die Vorräte sinken weiter, noch bevor die starke Sommernachfrage richtig zuschlägt. Und die Kürzungen der OPEC bleiben weiterhin aktiv. Gleichzeitig nimmt die Förderung in Venezuela ab und vor allem im Iran drohen neue Sanktionen durch die USA, die die Ölversorgung treffen könnten. Das Risiko ist daher groß, weshalb die Anzahl der Trader, die auf fallende Preise wetten, gering ist. Die Futures an ICE und NYMEX haben damit nun ein Niveau erreicht, dass man letztmals in 2014 beobachtet hatte, sodass die Futures nun ein 3,5 Jahreshoch markieren und auch in diesem Bereich in den Tag starten. Da der Euro/Dollar-Kurs weitestgehend unverändert ist, sorgt diese Konstellation am Morgen für deutliches Aufwärtspotenzial bei den rechnerischen Inlandspreisen für Heizöl und Diesel. Fundamental bullish US Ölbestandsdaten DOE klar bullish. EIA: US Ölproduktion soll im Mai kräftig zulegen. IEA Monatsreport: Angebot und Nachfrage unverändert belassen. OPEC Monatsreport ohne klaren Richtungsimpuls. EIA Monatsbericht bullish. Versöhnliche Töne im Handelsstreit zwischen USA und China. Russland kündigt unbefristete Zusammenarbeit mit OPEC an. Zölle zwischen China und USA können Ölnachfrage dämpfen. Mögliche Sanktionen gegen Iran lassen Risikoprämie steigen. Venezolanische Ölproduktion sinkt kontinuierlich. Chartanalyse neutral Die Linien des Stochastik haben zwar gekreuzt und sind damit formal bullish, doch dieses Signal entstand im überkauften Bereich, sodass es keinen wirklichen Einfluss hat. Auch der RSI bleibt mit dem gestrigen Anstieg oberhalb der 70%-Triggerlinie im überkauften Bereich und hat damit keine Chance ein Verkaufssignal zu generieren, siehe auch Chartanalyse. Dafür sind die Notierungen auf ein 3,5 Jahreshoch gestiegen und testen diese Niveaus auch heute Morgen wieder. Dabei bewegen sich die Futures im Bereich des oberen Bollinger Bandes, was das technische Potenzial nach oben etwas einschränkt. Wird diese Linie allerdings nachhaltig geknackt, könnte dies weitere Anschlusskäufe auslösen, weshalb wir diese Marke als Schlüsselwiderstand sehen. Unterm Strich nehmen wir daher vorerst am Morgen aus rein charttechnischer Perspektive eine noch neutrale Haltung ein. Notierungen im frühen Handel unverändert Die Futures bleiben nach dem späten Anstieg von gestern im Bereich der Vortageshochs, die gleichzeitig das neue 3,5 Jahreshoch markieren. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit über Durchschnittsniveau, wobei sich der Handel bei WTI bereits auf den Juni Kontrakt konzentriert, der ab kommender Woche der neue Frontmonat sein wird. Marktteilnehmer warten auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte sowie auf die anstehenden Konjunkturdaten (siehe auch Wirtschaftskalender). ICE Gasoil Mai handelte zuletzt bei 643,50 Dollar, +4,25 Dollar. Das liegt innerhalb der rechnerischen Erwartung. Verkaufsangebote bei 643,75 Dollar, Kaufinteresse bei 643,50 Dollar. ICE Brent handelt bei 73,93 Dollar, das sind +0,45 Dollar zum Schluss Mittwoch. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +0,55 bis +0,70 Euro/100l zu Mittwochvormittag erwartet
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