Footer Text: Lorem ipsum dolor
Home Heizöl-Preise Mitglieder Infos Links Kontakt Impressum Servicegemeinschaft Ölheizung Dill

Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 7,56 brutto EUR 9,00

Heizöl-Preise

(der folgende Text ist Copyright by Futures-Services®)
Erhöhte Volatilität und Test des GD 7 Widerstands ICE Gasoil August Settlement lag am Donnerstag um 17:30 Uhr bei 641,50 Dollar. Das waren +10,50 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 49.100 Kontrakten beim Frontmonat unter Durchschnittsniveau. Die fundamentale Ausgangslage war am Donnerstagmorgen neutral zu bewerten, nachdem die US Ölbestandsdaten am Mittwoch sowohl bullishe als auch bearishe Argumente lieferten. Aus charttechnischer Sicht wurden durch Kaufsignale beim Stochastik Aufwärtsbewegungen begünstigt. Am Vormittag überwogen zunächst noch Gewinnmitnahmen, mit denen die Futures an der ICE bis auf ihre zweite Unterstützung fielen. Am Nachmittag hatte Saudi-Arabien dann allerdings eine Reduktion der Ölexporte für August angekündigt. Nachdem das Land zuvor immer wieder die Produktionssteigerungen betonte, war dies ein stützender Impuls für die Trader. Die Notierungen zogen am Nachmittag an, wobei vor allem die US Rohölsorte WTI zulegte. Während diese im späten Handel auch auf hohem Niveau blieb, relativierte sich der Anstieg an der ICE im späten Handel wieder. Auch wenn die Saudis im August weniger Rohöl exportieren, so ändert dies nichts daran, dass die Produktion des Landes insgesamt gestiegen ist, so der Hinweis des Analysten John Kilduff. Den Preisanstieg nutzte man bei Brent und Gasoil dann für Gewinnmitnahmen, sodass die Futures von ihren Tageshochs zurückkamen. Ganz bis auf die Eröffnungsniveaus ging es jedoch nicht mehr zurück, sodass die Futures insgesamt mit einem Kursplus aus dem Handel gingen, siehe auch Tickcharts. Analyst: Steigt der Ölpreis wieder über 100 Dollar? Der globale Ölmarkt hat sich mit den Produktionskürzungen der OPEC und den ungeplanten Ausfällen einiger Produzenten verknappt. Die IEA sieht die Ölnachfrage 2018 bei 99,1 Mio. B/T, das Angebot jedoch bei nur 98,8 Mio. B/T. Mit den anstehenden Sanktionen gegen den Iran und die sinkende Förderung in Venezuela und der zunehmenden Ölnachfrage, getrieben durch ein positives globales Wirtschaftswachstum, wird sich die Versorgungslage nach Ansicht von Analyst Matt Badiali, von Banyan Hill, nicht unbedingt verbessern. Durch die insgesamt in 2018 zu beobachtende Unterversorgung, werden die globalen Ölbestände im letzten Quartal des Jahres auf Niveaus fallen, die man zuletzt in Zeiten von dreistelligen Preisen gesehen hatte, so Analyst Leigh Goehring von Goehring & Rozencwajg. Die Produktionssteigerung, die man nun beobachte sei seiner Meinung nach nicht genug, um die entstandene Lücke zwischen Angebot und Nachfrage zu schließen, die sich in den letzten 1,5 Jahren Aufgetan hätte. Wenn der Iran im November dann das volle Ausmaß der US Sanktionen zu spüren bekommt und vom US Finanzmarkt abgeschottet wird, sei es sogar möglich, dass der Ölpreis im Herbst auf 120 Dollar steigen könnte, so das Fazit von Badiali. Streik in Norwegen beendet Die norwegischen Arbeiter der Ölindustrie, die in den letzten Wochen einige Anlagen bestreik hatten, kehren an ihren Arbeitsplatz zurück. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben offenbar eine Einigung getroffen, sodass die Arbeitsniederlegung beendet wurde. Große Produktionseinschränkungen hatten sich hierdurch zwar nicht ergeben, allerdings nimmt dies die Unsicherheit vom Markt, dass eine Ausdehnung des Streiks das Angebot weiter reduzieren könnte. Marktlage Der Preisunterschied zwischen Brent und WTI hat wieder abgenommen, nachdem dieser in den letzten Wochen und Monaten zum Teil bei über 10 Dollar lag. In den USA gab es Kapazitätsprobleme an Pipelines, mit denen Rohöl aus dem Landesinneren an die Golfküste transportiert wird. Da somit Abnehmer für US Rohöl fehlten, wurde die US Sorte WTI mit einem deutlichen Abschlag zu Brent gehandelt. Diese Pipeline Probleme wurden nun offenbar (teilweise) behoben, sodass die US Rohölsorte wieder am Weltmarkt angeboten werden kann und damit auch die Nachfrage wieder zunimmt. Der Preisunterschied zwischen Brent und WTI ist damit zuletzt gesunken. Die Ankündigung Saudi-Arabiens, dass die Ölexporte im August wieder um 100.000 B/T sinken werden ( Saudische Rohölexporte sollen im August sinken), ändert nichts daran, dass die Saudis wohl weiter auf Rekordniveau fördern. Der Rückgang der Ölexporte ist zum Hochsommer nicht ungewöhnlich, da das Land zum Betrieb von Klimaanlagen in dieser Zeit einen höheren Eigenbedarf an Energie hat. Der Markt hat sich in den letzten Wochen durchaus hin zu einer besseren Versorgung entwickelt. Hatte die OPEC und die 10 Nicht-OPEC Länder, die sich an den gemeinsamen Produktionskürzungen beteiligen, die Gesamtguote in der ersten Jahreshälfte zum Teil noch zu knapp 150% erfüllt, so soll die Erfüllung mit der Anhebung der Fördermenge im Juli auf etwa 100% zurückkehren. Vor allem durch die ungeplanten Ausfälle in Venezuela wurde das Angebot deutlich stärker als geplant reduziert, weshalb die globalen Ölvorräte schneller reduziert wurden. Mittel- bis Langfristig wird jetzt viel von den Sanktionen gegen den Iran abhängen und wie viel Rohöl hierdurch vom Markt verschwinden wird. Der andere große Faktor ist der Handelsstreit und der damit verbundene negative Einfluss auf das Wirtschafts- und Ölnachfragewachstum. Der Markt wird in dieser Zeit weiter auf einzelne Meldungen reagieren, bis absehbar wird, wie sich beide Faktoren auf die Balance am Markt auswirken. Die Volatilität ist und bleibt daher erhöht. Aus Asien gibt es unterdessen Berichte, dass die Ölnachfrage offenbar schwächelt. Die Raffineriemargen nehmen ab und private chinesische Raffinerien haben ihre Auslastung bereits zurückgefahren, so Analyst Andrew Lipow, von Lipow Oil Associates. Die Futures an der ICE handeln noch etwas über dem Niveau von gestern Mittag, während der Euro/Dollar-Kurs etwas fester ist. Unterm Strich deuten sich bei den rechnerischen Inlandspreisen somit aber dennoch leichte Preissteigerungen an. Fundamental neutral bis bearish Streik in Norwegen beendet. Saudi-Arabien exportiert im August weniger Rohöl. US Ölbestandsveränderungen DOE neutral. US Rohölförderung weiter auf Rekordkurs. US erwägen Inanspruchnahme der strategischen Reserven. Monatsbericht von EIA, OPEC und IEA leicht bullish. US Regierung stellt Ausnahmen bei Sanktionen gegen Iran in Aussicht. Inbetriebnahme der Rohölexporte aus Kanada verzögert sich. USA sanktioniert iranische Ölexporte. Saudi- Arabien will im Juli Rekordhoch bei Rohölförderung erzielen. OPEC hebt Ölproduktion an. US Handelsstreit mit China und EU. Venezuela meldet bedingtes Force Majeure. Chartanalyse neutral bis bullish Die Linien des Stochastik bleiben gekreuzt und damit bullish. Der RSI hat die 30%-Triggerlinie bisher noch nicht durchbrochen und generiert somit auch noch kein bestätigendes Kaufsignal. Die GD 7 Linie ist als Widerstand bei Brent noch aktiv, wird allerdings bereits getestet und könnte bei einem Durchbruch charttechnische Anschlusskäufe auslösen. Bei WTI ist diese Marke bereits durchbrochen worden, sodass Trader zu weiteren Aufwärtstests tendieren könnten, siehe auch Chartanalyse. Das Kaufsignal des Stochastik entstand schon am Mittwoch, sodass dies kein frisches Signal mehr ist. Aus rein charttechnischer Sicht, nehmen wir damit weiterhin eine leicht bullishe Haltung ein, da die GD 7 Linie bei Brent und der Durchbruch der 30%-Triggerlinie für uns Schlüsselimpulse darstellen, die für eine vollständig bullishe Konstellation benötigt werden. Notierungen im frühen Handel volatil Ungewöhnlich volatil präsentieren sich die Notierungen an ICE und NYMEX in den frühen Morgenstunden. Nach den kräftigen Kursschwankungen gestern Abend bleiben die Preisniveaus damit wohl auch heute schwer auszurechnen, wobei sich die Futures aktuell noch immer in etwa auf Niveau der Schlusswerte von gestern bewegen. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit über Durchschnittsniveau. Marktteilnehmer warten auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte sowie auf die anstehenden Konjunkturdaten (siehe auch Wirtschaftskalender) und den Baker Hughes Bericht am späten Abend. ICE Gasoil August handelte zuletzt bei 640,25 Dollar, -1,25 Dollar. Das liegt innerhalb der rechnerischen Erwartung. Verkaufsangebote bei 640,25 Dollar, Kaufinteresse bei 640,00 Dollar. ICE Brent handelt bei 72,71 Dollar, das sind +0,13 Dollar zum Schluss Donnerstag. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +0,20 bis +0,30 Euro/100l zu Donnerstagvormittag erwartet
Heizöl-Preise