Footer Text: Lorem ipsum dolorAktuellesJetzt modernisieren und alle Pluspunkte sichern!Wer jetzt nicht modernisiert, verschenkt bares Geld: Bei der „Deutschland macht Plus!“-Aktion können Sie sich neben allen Vorteilen einer modernen, Energie sparenden Öl-Brennwertheizung auch noch bis zu 500 Liter Gratis-Heizöl als Extra-Plus sichern. So machen Sie Plus:ENERGINEWS NR. 2/2011 - Infoletter des Verbandes für Energiehandel Südwest-Mitte e.V.Die Mineralölwirtschaft erwartet kurz- bis mittelfristig keine sinkenden Heizölpreise und empfiehlt allen, die im Winter lange Lieferzeiten vermeiden wollen, mit dem Befüllen der Heizöltanks nicht mehr allzu lange zu warten. Der Grund: Die Heizölpreise hängen in hohem Maße an den Weltmarkt-preisen für Rohöl – und die sind derzeit unberechenbar.16.12.2010Wenig Schwankungen und moderater Preis prägen das Jahr 2010 - Pressetext für das VEH-Pressegespräch am 16.12.2010 in Mannheim2010 - kein Jahr der Extreme in Bezug auf den Heizölpreis. "Während wir 2008 Rekordspitzen von bis zu einem Euro je Liter hatten und der Preis 2009 im Vergleich zum Vorjahr auf zeitweise 50 Cent massiv gesunken war, hielt er sich in diesem Jahr auf moderatem Niveau", zieht Hans-Jürgen Funke, Geschäftsführer des Verbandes für Energiehandel Südwest-Mitte e.V. (VEH) Bilanz. Trotz allem hat sich der Wirtschaftsaufschwung in einem leichten Aufwärtstrend des Preises im Verlauf des Jahres bemerkbar gemacht: Steigende Konjunktur zieht eine erhöhte Nachfrage nach sich - das spüren auch die Verbraucher in höheren Kosten beim Heizölkauf. Doch durch den relativ starken Euro wurden Extreme verhindert: "Wir konnten 2010 nur geringe Schwankungen verzeichnen. Die Preise für Heizöl bewegten sich in einem schmalen Korridor", so der Geschäftsführer weiter. Besonders günstig kauften die Verbraucher Anfang Februar, als der Liter Heizöl EL Standard 58 Cent bei einer Abnahmemenge von 3.000 Litern kostete und damit rund 360 Euro weniger gezahlt werden musste als beispielsweise in der zweiten Jahreshälfte. Denn bis Mitte April stieg der Preis auf zirka 70 Cent an und schwankte bis Jahresende nur noch um wenige Cent. "Unser Rat an die Kunden: Beobachten Sie den Markt und entwickeln Sie ein sicheres Gespür für einen guten Preis", empfiehlt Rudolf Bellersheim, Vorstandsvorsitzender des VEH. Mit dieser Strategie lassen sich auch Phasen überstehen, in denen der Heizölpreis eher etwas höher ist. "Hier zeigt sich die Stärke dieses Energieträgers: Besitzer von Ölheizungen können derartige Zeiten gut bevorratet einfach ‚aussitzen' und warten, bis der Preis wieder sinkt. Abnehmer von Erdgas beispielsweise verfügen über diese flexible Lagerungs- und Einkaufsmöglichkeiten nicht", vergleicht Bellersheim. Wer bisher seinen Vorrat nicht aufgefüllt hat, sollte nicht mehr länger warten, sondern noch vor den Feiertagen so viel Heizöl kaufen, dass es in jedem Fall für die gesamte Heizperiode reicht. Im kommenden Jahr empfiehlt es sich, die Preise wieder genau zu beobachten, um bei günstiger Kaufgelegenheit höhere Bevorratungsmengen zu kaufen.Geringe Preisänderung für 2011Tendenziell erwartet der Verband für 2011 aufgrund der sich weiterhin stabilisierenden Weltwirtschaft und der damit verbundenen festen Nachfrage insgesamt Preise beim Rohöl zwischen 70 und 90 Dollar je Barrel. "Wie sich der Dollar-Eurokurs entwickelt und damit den Inlandspreis entsprechend beeinflusst, ist schwer prognostizierbar", erklärt Bellersheim. Starker Zuwachs bei neuen effizienten Heizölsorten Zum Verbandsgebiet des VEH zählen die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland und Thüringen. Rund 6 Mio. Tonnen der Sorte HEL Standard und HEL schwefelarm wurden hier 2010 abverkauft. Massiv zugenommen, bedingt durch die Umstellung vieler Raffinerien, hat der Absatz der effizienteren und umweltschonenderen Sorte EL schwefelarm: 40 Prozent mehr als im Vorjahr, wodurch der Anteil auf rund 50 Prozent im Jahresschnitt gestiegen ist. Der Schwefelgehalt von Heizöl EL schwefelarm beträgt nur noch 50 Milligramm je Kilo. "Durch die nahezu rückstandsfreie Verbrennung in modernen Heizungsanlagen sinken auch die Wartungskosten für die Verbraucher", klärt Roland Weissert, stellvertretender VEH-Vorsitzender, auf. Zudem verbrennt es noch effizienter als die Standard-Sorte. "Zusammen mit dem Einsatz von Bio-Heizölen, die aus Raps oder Sonnenblumen gewonnen werden, verlängern sie so die Verfügbarkeit der Ölreserven." Auch die Nachfrage von Bio-Heizöl ist im Verbandsgebiet in diesem Jahr, speziell in Baden-Württemberg, gestiegen. Der Anteil liegt jedoch noch deutlich unter einem Prozent.Durch den verstärkten Einsatz moderner Technik sinkt der Verbrauch von Heizöl in den Haushalten seit Jahren kontinuierlich - die Lagerkapazitäten in den Tanks sind gleich geblieben. Da ein Großteil der Verbraucher die günstigen Preise 2009 genutzt hat, um sich zu 100 Prozent zu bevorraten, musste 2010 oft nicht nachgetankt werden. Daher blieb der Absatz in der ersten Jahreshälfte trotz des langen, kalten Winters mit 20 Prozent mehr Verbrauch als im Vorjahr eher verhalten. Durch die frühen kalten Tage im zweiten Halbjahr ist die Nachfrage dann wieder angezogen. Trotzdem lässt sich für das Jahr 2010 insgesamt ein leichtes Absatzminus verzeichnen. Der Rückgang je nach Region von 3 bis 5 Prozent fällt aber gemessen am kräftigen Absatz 2009 in diesem Jahr eher gering aus.Absatz von Pellets bleibt hinter Erwartungen zurück2007 und 2008 konnte beim Verkauf von Holzpellets ein massiver Zuwachs beobachtet werden. Prognosen sagten dies auch für 2009 und 2010 voraus. Holzpellets kosten auch in diesem Jahr im Vergleich zu Heizöl und Erdgas weniger und sind damit auch weiterhin ein günstiger Energieträger. Da die Verbraucher jedoch erkannt haben, dass auch die Pelletpreise Schwankungen am Markt ausgesetzt sind und viele die relativ hohen Anfangsinvestitionen scheuten, blieb der Absatz unter den prognostizierten Werten. Dazu hat auch die Stop-and-Go-Taktik der Bundesregierung beigetragen, die für das Marktanreizprogramm im Mai eine Haushaltssperre verhängte und das Programm stoppte. Erst im Juli wurde die Sperre wieder aufgehoben. Doch derartiges Verhalten verunsicherte die Verbraucher.Modernisierung als Schlüssel zu EnergieeffizienzDie Ziele sind im Energiekonzept der Bundesregierung klar formuliert worden: Bis 2020 sollen die Kohlendioxid-Emissionen im Wärmemarkt halbiert werden. Die Anzahl neugebauter Häuser ist zu gering, als das diese Ziele ausschließlich mit dem Einbau effizienter Geräte in Neubauten erreicht werden könnten. Der Schwerpunkt muss hingegen auf der Modernisierung bestehender Anlagen liegen. Der VEH unterstützt das erklärte Ziel, die energetische Sanierungsrate deutlich zu steigern. Das kann jedoch nur gelingen, wenn die Regierung auf eine ideologiefreie, technologieoffene und marktorientierte Energiepolitik für alle Nutzungsarten (Strom, Wärme und Verkehr) setzt. "Wir sind davon überzeugt, dass die hochgesteckten Klimaziele der Regierung nur im Zusammenspiel aller Maßnahmen zu erreichen sind. Was sich für das einzelne Gebäude als wirtschaftlich und sinnvoll erweist, wird jeweils unterschiedlich sein", erläutert VEH-Geschäftsführer Funke.Im Gebäudebestand kann der Energiebedarf durch verbesserte Dämmung, Wärmerückgewinnung oder aber durch eine moderne Heizungsanlage reduziert werden. Die Komplettsanierung eines Hauses kostet zwischen 50.000 und 100.000 Euro. Dabei gehört die Heizungserneuerung mit oft deutlich unter 10.000 Euro zu den effizientesten Investitionen. Denn allein durch einen modernen Brennwertkessel sinkt der Heizölverbrauch um bis zu 30 Prozent.Damit die Hausbesitzer modernisieren, sind zudem eine vereinfachte Gesetzgebung, bundeseinheitliche Regelungen sowie eine effiziente Förderpolitik (z.B. Gebäudesanierungs-programme) unerlässlich. "Die vom Bund im Rahmen des Sparpakets beschlossenen und immer wieder diskutierten Mittelkürzungen bewirken gerade das Gegenteil", stellt Funke fest. "Sind die Rahmenbedingungen nicht verlässlich und transparent, wird es nicht gelingen, die Verbraucher zu den notwendigen Investitionen zu motivieren und die Ziele des Energiekonzepts zu erreichen." Heizöl: Energieträger der Zukunft?Eine weitere Vorgabe der Bundesregierung ist, dass der Anteil Erneuerbarer Energien bis 2020 von derzeit 18 auf 38 Prozent steigen soll. Bedeutet diese Vorgabe das Aus für den Energieträger Öl? "Ganz und gar nicht - der VEH unterstützt den Einsatz von Erneuerbaren Energien", erklärt Geschäftsführer Funke. Wer die Ölheizung modernisiert, kann die neue Anlage entweder mit Solarenergie kombinieren oder aber eine effiziente Ölbrennwerttherme installieren und diese mit Bioheizöl betreiben. Bioheizöle mit verschiedenen Beimischungsquoten sind bereits von mehreren Anbietern erhältlich.KWK-Offensive im VEH-VerbandsgebietIst ein ausreichend hoher und konstanter Wärmebedarf des Gebäudes gesichert, lohnt bei der Heizungsmodernisierung der Einbau eines Öl-Blockheizkraftwerks (BHKW). Mit dieser Mini-Kraft-Wärme-Kopplung (Mini-KWK) geht die Abwärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, nicht verloren, sondern wird zur Erzeugung von Heizwärme genutzt. Der im Gebäude erzeugte Strom wird entweder selbst verbraucht oder zu den gesetzlich vorgeschriebenen Vergütungen ins Stromnetz eingespeist. "Mit einem Öl-BHKW lässt sich der Brennstoff Heizöl noch effizienter nutzen", stellt Hans-Jürgen Funke den Vorteil für Umwelt und Geldbeutel der Kunden heraus. "Neben einer deutlichen Reduktion klimaschädlicher Emissionen sinken auch die Ausgaben für Strom und Wärme, da beides kostensparend vor Ort produziert wird", so der VEH-Geschäftsführer weiter. Für den Neueinbau eines Öl-BHKW in Rheinland-Pfalz, Thüringen und zukünftig auch in Baden-Württemberg ist eine Förderung durch die Geräteindustrie, die Mineralölwirtschaft und den Mineralölhandel von über 1.000 Euro möglich. (Mehr Informationen auf www.iwo.de)